Nur für richtige Elfenfans – „Die schwarze Quelle“ von Susanne Gavénis

Die schwarze Quelle“ von Susanne Gavénis ist ein Fantasy-Roman, welches auf Elfen Die+schwarze+Quelleund Dunkelelfen basiert.

Klappentext

Er ist der letzte der Vocairu – der Dunkelelfen. Verborgen im Schatten, sinnt er auf Rache an den fünf Elfenclans, die die Vocairu einst bezwangen und ihre Pläne zunichtemachten. Mit Hilfe der finsteren Magie seiner schwarzen Quelle sät er Hass und Zwietracht unter den Führern der Clans, um die Elfenvölker gegeneinander aufzuhetzen und in einen blutigen Krieg zu treiben.
Auch Vian, ein junger Mann vom Clan der Feuerelfen, wird von dem Vocairu in sein erbarmungsloses Spiel hineingezwungen – ein Spiel, bei dem jeder Zug seines Gegners tödlich ist. Wird es Vian gelingen, den Schleier aus Lug und Täuschung zu zerreißen und den Vocairu aufzuhalten, oder wird er im Mahlstrom des unerbittlich heraufziehenden Krieges untergehen?

Das Cover des Romans spiegelt zum Großteil die Atmosphäre des Buches wieder und zeigt somit eindeutig, dass es sich bei diesem Roman nicht um eine Gute-Nacht-Geschichte oder ähnliches handelt.  Das Cover zeugt gerade von Gefahr und Verderben. Es zeigt eine brennende Waldfläche auf der eine große Gestalt in einem dunklen, kapuzenartigen Umhang steht. Im Hintergrund erscheinen dann Flammen und aufsteigender Nebelqualm. Man merkt sofort, dass die dunkle Gestalt eine große Rolle in dem Roman spielen wird und welche düstere Stimmung auf dem Roman liegt.

Der Roman wird in der personellen Er/Sie-Sicht erzählt, da der Erzähler sich relativ im Hintergrund der Geschichte bzw. des Geschehens aufhält. Dies führt dazu, dass man sich besser in die jeweiligen Charaktere hineinversetzten kann und diese Gefühle und Eindrücke hautnah miterlebt. Der Schreibstil ist dazu durch präzise und kunstvolle Beschreibungen ausgezeichnet, welches einen in die Welt der Elfen und Dunkelelfen entführen lässt.

Leider wird der zweite Protagonist Lerith im Klappentext nicht erwähnt und so ist man erst einmal verwirrt als plötzlich ein zweiter wichtiger Charakter auftaucht. Zudem passt der Wechsel der Protagonisten zwar zur düsteren und schummrigen Stimmung, jedoch findet man nicht wirklich in die Charaktere hinein. Dies liegt zum Teil auch daran, das wichtige Nebencharaktere neben den zwei sehr starken Protagonisten verblassen, was ich sehr Schade fand. Es war zwar ergreifen wie die beiden Elfen versuchen die Situation zu retten und wie sie trotz des Schreckens was ihnen alles wiederfährt, versuchen durchzuhalten. Aber dadurch verlieren wie schon erwähnt die Nebencharaktere ein wenig an Bedeutung, was wahrscheinlich auch der Plan der Autorin war, jedoch hatte ich dadurch Schwierigkeiten den Roman weiter zu lesen und fühlte mich nicht dazu aufgefordert in der Geschichte zu verharren. Der Antagonist ist jedoch sehr gut ausgearbeitet und stellt das unglaubliche böse da, welches widerwärtig ist und daher ziemlich leicht zu hassen.

Fazit:

Der Fantasieroman „Die schwarze Quelle“ von Susanne Gavenis ist ein sehr starker Fantasieroman über Elfen und Dunkelelfen. Aber meiner Meinung nach mit sehr langwierigen Szenen, welche es dem Leser nicht besonders leicht machen für längere Weile in dem Buch zu verharren. Dennoch sind die Charaktere gut ausgearbeitet und die Geschichte ist gut durchdacht. Ich persönlich denke dieser Roman stellt eher etwas für richtige Elfenfans dar. Der Roman bekommt von mir 3 von 5 Sternen.

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