Was verbirgt sich dahinter? – „Behemoth 2333 – Der Neuromorph (Band 4)“ von Joshua Tree

Behemoth 2333 – der Neuromorph“ ist der vierte Band der monatlich erscheinende E-joshua-tree-behemoth-2333-neuromorphBook-Serie „Behemoth 2333“ von Joshua Tree.  Wer die ersten Bänder dieser Reihe noch nicht gelesen hat, sollte jetzt nicht weiterlesen, denn es könnte sein, dass hier teilweise Spoiler eingebaut werden.

Klappentext

Die Hölle von Exo ist überstanden. Pascal Takahashi, verschmolzen mit dem Leviathan, führt die Gruppe um Jeremy Brandt nach Bismarck, ins Herz der Gefahr. Was verbirgt der Neuromorph hinter der schwarzen Barriere? Was führt er im Schilde und warum verschwinden immer weitere Welten in tiefer Finsternis?
Während die Crew sich auf die Suche nach Antworten macht, lauern Alpha und Moreau schon im Hintergrund. Sie wittern ihre Chance auf einen finalen Schlag gegen ihre Feinde. Können Jeremy, Pascal, WizKid, Walter und Felicity ihren scheinbar übermächtigen Widersachern noch ein letztes Mal trotzen?

In diesem Teil der Reihe ändert Joshua Tree das Setting, auch wenn die Geschehnisse herum gleichbleiben. Zudem hat dieser Teil keine so actionreiche Abschnitte voller Schlachten im Weltall, sondern waren eher geprägt von emotionalen Szenen, die einen eine ganze Weile zum Nachdenken anregten. Zudem wurde dem Leser auch klar gemacht, dass die Welt ein Ort ist, wo skrupellose Wesen alles tun um ihre Ziele zu erreichen.

Schön finde ich persönlich, dass die Leser zu Beginn des Buches mehr über die Evolution der Locusts erfährt und ihm somit auch ein paar Antworten geboten werden. Außerdem liest man die Geschehnisse in diesem Buch teilweise aus der Sicht des Kommandant-Erzeugers, wo man mehr über seine Motive erfährt, aber auch die Ereignisse aus seinen Augen sieht und somit anders wahrnimmt.

Der Schreibstil ist flüssig, wortgewandt und mitreißend, sodass man förmlich durch das Buch hindurch fliegt und durch die immer wieder kommenden Wendungen und neuen Informationen wird man schon neugierig auf den nächsten Band. Aber es treten auch spannende Momente auf, in der er es schafft den Leser an die Bücher zu fesseln. Man hofft und zittert mit den Figuren mit. Die Geschichte wird zudem wieder in der personalen dritten Person erzählt, was meiner Meinung nach einfach gut gewählt wurde, da man so die Geschehnisse aus der Sicht der Charaktere sieht und ihre Empfindungen und Eindrücke selbst miterleben kann. Außerdem ist es für den Leser leichter die Reihe im gleichen Erzählstil zu lesen, als sich immer wieder neu auf diesen einstellen zu müssen. Der Erzählstil bietet dem Leser bei dem Blickwechsel zwischen den Charakteren zudem die Möglichkeit, die Geschehnisse aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten und mehr über die einzelnen Motive der Figuren zu erfahren.

Außerdem ist zu erwähnen, dass die Cover der Reihe immer gut aufeinander abgestimmt sind und man dadurch erkennt, dass diese alle zu einer Serie gehören. Sie erzählen sogar teilweise die Geschichte und man kann somit schon leicht erahnen wie es im Folgeteil weitergeht. Zudem stellen sie eine gute Verbindung zum Titel dar und unterstreichen diesen bei jedem Teil, wodurch diese nochmals hervorgehoben werden.

Fazit

Der vierte Teil der Reihe ist meiner Meinung nach ein gelungener Teil der Reihe und kann diese nur jeden ans Herz legen, der keine Angst vor anspruchsvollen Handlungssträngen hat und gerne den Charme einer komplexen Science-Fiction-Story genießt. Daher gebe ich diesem Roman 5 von 5 Sternen.

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